Squire Zahlenschloss

Test: neues Fahrradschloss

16.12.2016 Uli Frieß - Was uns lieb und vor allem teuer ist, sollte tunlichst nicht abhanden kommen. Ein diebstahlsicheres Schloss gehört deshalb an jedes Pedelec. Wir haben uns das Mako Combi von Squire genauer angesehen.
Squire Schloss
© U. Frieß
Zahlenschloss Mako Combi von Squire

Damit das wertvolle Pedelec auch dort bleibt wo es abgestellt wurde, braucht’s ein zuverlässiges Schloss. Das Mako Combi 25/1200 des britischen Traditionsunternehmens Squire verspricht viel Sicherheit. Der Schlosskörper besteht aus Panzerstahl, das achteckige Kabel ist Kunststoff ummantelt und ebenfalls aus Stahl. Wer Zahlenschlösser Schlüssellösungen bevorzugt, bekommt mit dem Mako ein Kombinationsschloss mit fünf Zählscheiben und damit 100.000 möglichen Kombinationen.

Schwer gesichert

Squire Schloss
© U. Frieß
Im Rahmendreieck wird's eng – vor allem an Rädern mit Unterrohrakku

Unser erster Eindruck: Das Schloss ist schwer. 25 Millimeter Kabeldurchmesser und Panzerstahlschloss vermitteln zwar viel Vertrauen, fordern aber ihren Tribut. Mit seinen 1,2 Metern Länge wiegt das Kabelschloss samt Kunststoff-Befestigungsschelle satte 1,6 Kilo. Zusätzlich erschwert das relativ starre Kabel die Handhabung; enge Radien zu umschlingen erfordert Kraft. Die Befestigung am Rad braucht Platz, an Pedelecs mit Unterrohrakku wird die Befestigung im Rahmendreieck deshalb schwierig. Dagegen punktet das Zahlenschloss: Die Zahlenscheiben bewegen sich leichtgängig, der Schließmechanismus arbeitet exakt. Das Squire kostet 41,95 Euro, der Hersteller gewährt zehn Jahre Garantie.

Unser Fazit: Schwer und etwas unhandlich, dafür aber stabil und wertig. Diebe dürften damit kein leichtes Spiel haben.

Bezugsquellen: bike24, Amazon

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